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Urlaub im Ausland: Kosten- und Daten-Fallen vermeiden! - KW 23/17

Kategorie: Surfen

In wenigen Wochen ist es wieder so weit: die Sommerferien beginnen! Freust du dich auch schon drauf? Fährst du in diesem Jahr in den Urlaub ins Ausland? Dann solltest du bei deinem Smartphone unbedingt ein paar Dinge beachten.

 

Das Wichtigste: schalte am besten noch zu Hause deine mobile Internetverbindung komplett aus. Das geht meist mit einem einzigen Klick in den Einstellungen deines Handys. Das ist besonders wichtig, weil im Ausland ganz oft zusätzliche Gebühren anfallen, wenn man das Mobilfunknetz dort nutzt. Und das gilt nicht nur fürs Telefonieren, sondern auch für die mobile Internetnutzung. Das kann richtig teuer werden! Der Download eines grossen Fotos kann da locker schon mal weit über einen Franken kosten. Wenn du viel per WhatsApp oder etwa Instagram unterwegs bist, dann kann das richtig teuer werden. Aber auch ohne Messenger sind Smartphones quasi permanent mit dem Internet verbunden. Da werden Wetterdaten abgerufen, Apps prüfen, ob Updates vorhanden sind oder Fotos werden automatisch in die Cloud gesichert. All das kann im Ausland jede Menge Geld kosten, ohne, dass du eigentlich etwas dafür kannst.

 

Darum unser Tipp: Schalte im Ausland die mobile Datennutzung komplett ab und nutze, wenn möglich, nur WLAN. Das gibt es oftmals sogar gratis in vielen Hotels und Cafés. Ein weiterer Vorteil: via WLAN und einem Messenger wie etwa WhatsApp oder dem Facebook-Messenger kannst du so auch gleich noch kostenlos mit deinen Freunden telefonieren.

 

Verbinde dich aber bitte nur mit dem WLAN, das dir auch von den Mitarbeitern im Hotel oder dem Café genannt wurde. Denn auch hier locken Fallen! Mit vielen Handys, Tablets oder auch Notebooks können so genannte HotSpots eingerichtet werden, die man benennen kann, wie man will. HotSpots sind die Geräte, mit denen man sich verbindet, um ins Internet zu gelangen. Wenn im Hotel ein kostenloser WLAN-Zugang angeboten wird, dann ist dort also auch ein HotSpot. Oder aber ein Datenspion, der mit seinem Handy einen HotSpot eingerichtet hat und den zum Beispiel „WLANHotel“ genannt hat. Loggst du dich dort ein, kann er im schlimmsten Fall alles sehen und mitlesen, was du gerade im Internet machst – inklusive privater Daten, Fotos und anderer Dinge.

 

Weitere Informationen zu dem Thema findest du hier:

 

https://www.srf.ch/news/wirtschaft/roaming-nervt-auch-touristiker

 

https://www.srf.ch/news/panorama/roaming-wlan-oder-sim-ein-ratgeber-fuer-daten-in-den-ferien

 

http://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/cebit2017/datenschutz-in-oeffentlichen-netzen-wenn-der-wlan-hotspot-im-airport-spioniert/13041110.html


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Kat: Surfen

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Hanspeter Thür, ehem. Eid­ge­nös­sisch­er Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter

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