Tipps und Tricks

Fake-Apps: meist nutzlos, gefährlich oder teuer

Auf deinem Smartphone hast du bestimmt auch jede Menge Apps installiert. Bist du dir auch sicher, dass die echt sind? „Na klar!“ wirst du jetzt sicher denken – die funktionieren ja – wie sollen die dann unecht sein. Das stimmt nur teilweise. In den vergangenen Wochen hat es zum Beispiel eine angebliche Antiviren-App bis in die Download-Charts im Google Play Store geschafft. Dabei war die App noch nicht einmal kostenlos. Tausende Leute haben fast 4 Dollar dafür gezahlt. Wie sich herausgestellt hat, war die gekaufte App aber völlig wirkungslos. Eine Grafik in der Statusleiste sollte einen perfekten Schutz vorgaukeln – mehr hat die App nicht gemacht. So eine gefakte App kann auch richtig gefährlich werden. Auf dubiosen Internetseiten können zum Beispiel Installationsdateien für das Spiel „Flappy Bird“ herunter geladen werden. In vielen Fällen lädst du dir aber nicht das Spiel, sondern einen Trojaner herunter. Es wird berichtet, dass diese Trojaner dann teure Premium-SMS von den jeweiligen Handys versenden oder private Daten und Kontakte ausspähen und an Cyberkriminelle verschicken.
Um sicher zu sein, solltest du Apps für dein Handy nur aus den offiziellen Stores herunterladen. Bekommst du einen Link zu einer Internetseite, von der aus du dir eine App herunterladen sollst, dann sollten bei dir alle Alarmglocken schrillen. Diese App am besten nicht installieren – es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Fake-App handelt. Am besten fragst du in so einem Fall deine Eltern. Fake-Apps in offiziellen Stores zu entdecken, ist da schon schwieriger. Am besten schaust du zuerst, wie viele Leute die App schon herunter geladen und installiert haben. Sind es nur wenige, dann solltest du vorsichtig sein. Schau dir auch die Bewertung und vor allem die Kommentare an. Handelt es sich um eine Fake-App, dann stehen hier sehr schnell entsprechende Hinweise.


Ist dir das auch schon mal passiert: Du findest auf einer Internetseite deine Traumschuhe, das...
Kat: Surfen

Ich unterstütze Netla, weil ich es für vordringlich halte, dass die heranwachsende Generation mit den Möglichkeiten und Gefahren einer digitalisierten Welt möglichst früh vertraut gemacht werden muss. Die informationelle Selbstbestimmung setzt informierte Bürger voraus.
Hanspeter Thür, ehem. Eid­ge­nös­sisch­er Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter

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